

Stuttgart/Wolfsburg (dpa) - Der Autobauer Volkswagen hängt derzeit bei den Neueinstellungen alle anderen Dax-Werte ab. Im dritten Quartal erhöhten die Wolfsburger die Zahl ihrer weltweiten Mitarbeiter im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres um 15 Prozent.
Die Analyse lag der dpa in Stuttgart vor und beinhaltet erstmals alle 30 Dax-Werte. Das geht aus einer Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young hervor. Im Inland zählte der Konzern 192 000 Mitarbeiter, was einem Zuwachs von 6 Prozent entspricht. Das Ausland mit seinen 257 000 Beschäftigten wuchs erheblich schneller - nämlich um 18 Prozent.
Im Beschäftigungsranking hinter VW rangieren Adidas (plus 14 Prozent) und der Lastwagenbauer MAN (12 Prozent), der derzeit nach dem geglückten Übernahmemarathon unter das VW-Dach kommt. Am Ende der Liste steht der Nivea-Konzern Beiersdorf dessen Belegschaft um 12 Prozent geschrumpft ist. Ebenfalls weit unten liegen Eon (minus 7 Prozent) und die Deutsche Telekom (minus 4 Prozent).
Im Schnitt wuchsen die Dax-Konzerne um 2 Prozent. Damit beschäftigten sie Ende September weltweit 3,557 Millionen Menschen. Das sind 0,3 Prozent mehr als Ende Juni und 2,4 Prozent mehr als vor einem Jahr.



