Der Vater  von Gérard Wipfler bei einer Herbsttour.
Der Vater von Gérard Wipfler bei einer Herbsttour.

Meine Auto-Geschichte: Kunde wie ein Familienmitglied

Mein Lieblingsfahrzeug war ein osloblauer Porsche 356, den ich mit meinem Vater gemeinsam in Zuffenhausen abholte. Es war eine faszinierende Ära, in der es Begriffe wie „lean produktion“, „just in time“, „Gewinnoptimierung“ noch nicht gab. Damals fuhr der Chef „Ferry Porsche“ noch mit einem amerikanischen Jagdwagen ins Geschäft (Werk 1), natürlich in seiner Lieblingsfarbe jagdgrün. Im Betrieb wurden zu der Zeit nur Sportwagen mit wenig Ladevolumen gebaut, so musste er zwangsläufig ein Fremdprodukt kaufen. Die Erinnerung an diese Anfänge sind unauslöschlich.

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Der Kunde wurde damals noch fast wie ein Familienmitglied behandelt und die Wagen sollten auch Rennen gewinnen können. So ganz nebenbei waren diese noch in Hand gefertigten Wagen voll alltagstauglich! Die Abbildung zeigt meinen Vater bei einer Herbsttour in einer Kurve zur Liebenzeller Burg. Die Fahrzeuge wurden in dieser Zeit noch von vorwiegend „Herrenfahrern“ in einem gewissen Alter pilotiert. Man blinkte sich noch an, wenn ein anderer Porsche entgegenkam! Das gibt's nur einmal, das kommt nie wieder. Gérard Wipfler, Ehrenpräsident des Porsche-Clubs Pforzheim.

07.03.2011

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