16. Februar 2012
Eine der Fugen des Anstoßes: Kämmerer Matthias Enz hat sich ein Bild von den Schäden an der Kläranlage Iptingen gemacht.Die 1976 in Betrieb gegangene Anlage sei zwar teilweise altersschwach, aber grundsätzlich in Ordnung, so Enz. Foto: Schmid
Eine der Fugen des Anstoßes: Kämmerer Matthias Enz hat sich ein Bild von den Schäden an der Kläranlage Iptingen gemacht.Die 1976 in Betrieb gegangene Anlage sei zwar teilweise altersschwach, aber grundsätzlich in Ordnung, so Enz. Foto: Schmid

Kläranlage Iptingen muss dringend saniert werden

WIERNSHEIM. Viele Dehnfugen an der Iptinger Einrichtung sind aufgrund ihres Alters porös. Das ist problematisch, weil Abwasser ins Erdreich oder den benachbarten Kreuzbach fließen könnte.

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Fast eine Viertelmillion Euro muss die Gemeinde Wiernsheim in die Kläranlage Iptingen investieren. Das Hauptproblem: Poröse Dehnfugen im Mauerwerk der Oxidationsgräben, in denen Bakterien den Klärschlamm zersetzen. Wird nichts getan, bestehe die Gefahr, dass das Abwasser ins Erdreich oder den benachbarten Kreuzbach fließt, erklärt Kämmerer Matthias Enz.

Beschlossen wurde nun im Gemeinderat, dass rund 167000 Euro in diesem und knapp 76000 Euro im kommenden Jahr investiert werden, um die Kläranlage zu sanieren. Neben der Erneuerung der Oxidationsgräben steht die Sanierung des Abwasserhebewerks an. Begonnen werden soll mit den Arbeiten so schnell wie möglich.

Geplant waren Investitionen in dieser Größenordnung für 2012 nicht. Erst 2013/14 hatte die Gemeinde mit Sanierungskosten von rund 200000 Euro gerechnet.

Autor: Nadine Schmid

16.02.2012
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